Die klassische Zigarette hat bei vielen inzwischen ausgedient. Und das altersgruppenübergreifend. Denn warum rauchen, wenn man auch dampfen kann?
Ob Einsteiger oder erfahrener Dampfer – um ein geeignetes E-Zigaretten-Set zu finden, empfiehlt sich zunächst ein Blick auf die Nikotinmenge in den Liquids.
Denn sie nimmt nicht nur darauf Einfluss, wie schnell der Umstieg vom sogenannten Glimmstängel zur Vape klappt. Auch das „Dampfgefühl“ hängt oft mit der verwendeten Nikotinkonzentration im Liquid zusammen.

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Bei der Suche nach der richtigen E-Zigarette, kann der Nikotingehalt im Liquid eine wesentliche Rolle spielen.
Wie viel Nikotin enthalten E-Zigaretten überhaupt?
Sind E-Zigaretten mit nikotinhaltigen Liquids ausgestattet, wird deren Konzentration in Milligramm pro Milliliter angegeben. Die Gesamtmenge lässt sich einfach berechnen, indem man die Nikotinstärke mit der Füllmenge multipliziert. So enthält etwa ein 10-Milliliter-Liquid mit 6 mg/ml rein rechnerisch 60 Milligramm Nikotin.
Wie viel man davon beim Dampfen tatsächlich aufnimmt, steht jedoch sprichwörtlich auf einem anderen Blatt. Denn darauf nehmen mehrere Faktoren Einfluss, darunter:
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die Geräteleistung
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der Dampfwiderstand
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die Dauer eines Zugs sowie
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die Anzahl der Züge
Damit der Umstieg vom Rauchen aufs Dampfen gut funktioniert, ist jedoch nicht die rechnerische Nikotin-Gesamtmenge entscheidend. Wichtiger ist, ob die gewählte Kombination aus Vape und Liquid das Rauchverlangen tatsächlich reduziert oder gar unterbindet.
Welche Nikotinstärke ist die richtige für Dampf-Einsteiger und Profis?
Hauptsächlich hängt die Nikotinstärke beim Dampfen vom bisherigen Rauchverhalten ab. Wer zuvor täglich viele und vor allem starke Zigaretten geraucht hat, benötigt für den Umstieg aufs Dampfen häufig eine höhere Nikotinkonzentration als etwa ein Gelegenheitsraucher.
Ebenso entscheidet das gewählte E-Zigaretten-System darüber, welche Nikotinmenge die passende ist. So bieten klassischen Backendampfer, die MTL-E-Zigaretten, zwar einen straffen Zug, aber eine geringe Dampfentwicklung. Sie lassen sich dadurch gut mit höheren Nikotinstärken kombinieren.
Offene DL-Geräte verdampfen im Vergleich dazu deutlich mehr Liquid. Bei ihnen sollte daher eine geringere Nikotinkonzentration gewählt werden.
Unterschiede treten auch bei der eigentlichen Nikotinart zutage. So entsteht durch klassisches Nikotin meist ein stärkerer Flash. Das bedeutet, je höher die Nikotinmenge ausfällt, desto intensiver ist das Kratzgefühl im Hals wahrnehmbar.
Nikotinsalz-Liquids dagegen fühlen sich bei gleicher Konzentration deutlich sanfter an. Hauptsächlich kommen sie daher in kompakten Pod- und MTL-Systemen zum Einsatz.
Gibt es auch E-Zigaretten ohne Nikotin?
Tatsächlich sind die Liquids in Vapes nicht zwangsläufig mit Nikotin ausgestattet. Auch nikotinfreie Varianten stehen zur Auswahl. Ebenso wie klassische E-Zigaretten gibt es sie in zahlreichen Geschmacksrichtungen.
Allerdings erzeugen sie im Gegensatz zu nikotinhaltigen Vapes – und normalen Zigaretten – keinen Flash. Nikotinfreie E-Zigaretten kommen insbesondere für ehemalige Raucher nach einer erfolgreichen Entwöhnung infrage.